Weihnachtspudding
Traditioneller Festtagspudding aus Trockenfrüchten, Nierenfett, Semmelbröseln und Gewürzen, langsam gedämpft und anschließend zur Reifung gelagert.
Zutaten
Anleitung
Die trockenen Zutaten vorbereiten
Das Nierenfett hacken (oder fertig gehacktes verwenden) und mit den Semmelbröseln mischen. Die Trockenfrüchte, den Zucker und die kandierte Schale aus Teil C gleichmäßig vermengen, dann eine Mulde in die Mitte drücken.
Die flüssigen Zutaten vorbereiten
Die Eier, die Gewürzmischung, das Salz, die Zitronen- und Orangenschale sowie den Saft, das Stout-Bier und die Milch verrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Bei Verwendung von Feigen diese hacken und mit dem Wasser zu einer dicken Paste einkochen, dann unter die Flüssigkeit rühren.
Vermengen
Die flüssige Mischung in die Mulde der trockenen Zutaten gießen und rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Die Mischung kann vor dem Formen einen Tag ruhen.
Die Form füllen
Eine gefettete Puddingform bis zum Rand mit dem Teig füllen. Mit zwei Lagen Backpapier abdecken, dann ein Tuch darüberlegen und fest verschnüren.
Dämpfen oder kochen
Kochen oder besser dämpfen: 1-Pfund-Pudding 4 Stunden, 2-Pfund-Pudding 6 Stunden und 4-Pfund-Pudding 8 Stunden. Die Hitze nicht zwischendurch unterbrechen.
Abkühlen und aufbewahren
Den Pudding nach dem Garen sofort von der Hitze nehmen, das Tuch lösen und trocken tupfen. Nach dem Abkühlen das Tuch entfernen, den Papierdeckel aber behalten, mit einem sauberen Tuch wieder verschnüren und an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren.
Vor dem Servieren erneut erhitzen
Vor dem Servieren nochmals 1 Stunde dämpfen (große Puddings benötigen 2 Stunden). Mit Stechpalmenzweigen und einer Rum- oder Brandysoße servieren.