Lotusblüten-Pastete
Ein traditionelles, blättriges Gebäck aus dem Manchu-Han-Kaiserlichen Festmahl, hergestellt durch das Einwickeln von Ölteig in Wasserteig, um schichtige, blühende Blütenblätter zu formen. Gefüllt mit Dattelpaste und frittiert.
Zutaten
Anleitung
Wasserteig und Mürbteig herstellen
75g Mehl mit 45g gekochtem Schmalz gründlich verreiben, um den Mürbteig herzustellen. Zum restlichen Mehl 5g gekochtes Schmalz und 50g Wasser hinzufügen, dann mischen und kneten, bis eine glatte Masse entsteht und der Wasserteig geformt ist. Sowohl den Wasserteig als auch den Mürbteig jeweils in 15 Portionen teilen. Jede Mürbteigportion in eine Wasserteigportion einwickeln, mit einem Nudelholz zu einem langen Streifen ausrollen, zu einer Schnecke aufrollen, mit der Hand flach drücken, in drei Teile falten und zu einem runden Teigfladen ausrollen.
Füllen und formen
Die Dattelpaste-Füllung in 15 gleiche Portionen teilen. Eine Portion in die Mitte jedes runden Teigfladens legen und einschließen. Mit der Hand zu einer länglichen Kugel formen, dann mit einem Messer 5 Einschnitte oben vornehmen, sodass die Oberseite in 5 gleiche Segmente bis etwa zur halben Tiefe des Teiglings geteilt wird, um die rohe Lotusblüten-Pastete zu formen.
Frittieren bis gar
Einen Wok auf den Herd stellen und das Erdnussöl hineingießen. Auf etwa 40% Hitze erhitzen, dann die rohen Lotusblüten-Pasteten hinzufügen und bei niedriger Hitze sanft frittieren, bis sie durchgegart sind (ohne sie zu bräunen). Die blättrigen Schichten öffnen sich wie blühende Blütenblätter. Weißzucker auf die Blütenmitten streuen und servieren.