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Beifuß-Grüne Reisknödel

Traditionelle chinesische Reiskuchen aus frischem Beifuß und Klebreismehl, natürlich gefärbt und leicht aromatisch. Gefüllt mit süßer roter Bohnenpaste und gedämpft, bis sie weich und zäh sind. Eine beliebte Leckerei zum Qingming-Fest.

1 Std. 5 Min.
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Beifuß-Grüne Reisknödel

Geschichte

Diese weichen, zähen grünen Knödel erhalten ihre natürliche Farbe von frischen Beifußblättern. Der Teig wird mit einer Heißwassertechnik hergestellt, um eine geschmeidige, formbare Textur zu erzeugen, die beim Formen nicht reißt.

Zutaten

Frische Beifußblätter 200 Gramm
Klebreismehl 300 Gramm
Kochendes Wasser 150-180 ml
Rote Bohnenpaste 200 Gramm
Pflanzenöl 1 Esslöffel

Anleitung

1

Beifuß vorbereiten

Frische Beifußblätter gründlich waschen. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, die Blätter 30 Sekunden blanchieren, bis sie weich sind, dann abgießen und abkühlen lassen. Überschüssiges Wasser ausdrücken.

2

Beifußpaste herstellen

Den blanchierten Beifuß mit einem Schuss Wasser glatt pürieren. In einen Topf geben und vorsichtig erwärmen, etwa 2-3 Minuten.

3

Teig formen

Klebreismehl in eine große Schüssel geben. Die warme Beifußpaste über das Mehl gießen und mit einem Spatel vermischen. Nach und nach kochendes Wasser hinzufügen und rühren, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Etwa 5 Minuten sanft kneten, bis er glatt und elastisch ist.

4

Knödel formen

Teig in 8 gleiche Portionen teilen. Jedes Stück flach drücken, einen Löffel rote Bohnenpaste in die Mitte geben, dann die Ränder zusammendrücken und zu einer glatten Kugel formen. Handflächen leicht einölen, um ein Ankleben zu verhindern.

5

Dämpfen bis gar

Knödel in einem mit Backpapier ausgelegten Dämpfer anordnen, mit Abstand zueinander. Bei mittlerer bis hoher Hitze 15-18 Minuten dämpfen, bis sie durchscheinend und fest sind. Mit einer dünnen Ölschicht bestreichen, um ein Ankleben zu verhindern.